+++ autonome antifa worms +++ T E R M I N E +++ autonome antifa worms +++

500 vs. 20

Wir bedanken uns bei allen die auch heute wieder gemeinsam mit uns gegen den braunen „Flop“ bei üblem Wetter ausgeharrt haben und ihnen gezeigt hat, dass es auch nach fast 7 Jahren keinen Platz für menschenverachtendes Gedankengut in Worms gibt.
Den maximal 20 Nazis am Kundgebungsplatz standen 500 Gegendemonstranten gegenüber, welche durch ihr Lautstarkes auftreten den armseligen Haufen noch erbärmlicher wirken ließ. Die Kundgebung selbst – von der allerdings wohl die Nazis selbst kaum etwas gehört haben dürften – war nach etwa 15 Minuten Redezeit auch schon wieder um.

Schon am Anfang gelang es den Gegendemonstranten direkt vorm Bahnhof dem Naziflop und ihren Beschützern entgegenzutreten, da die Polizei – wie schon 2005 – einfach unfähig war die Route abzusperren. Auch vor dem eigentlichen Kundgebungsort (Ludwigsplatz) gelang es Demonstranten sich auf die Route zu begeben und die Nazis lautstark zu empfangen.
Selbst am Ende gelang es einer Gruppe – trotz Polizeibegleitung – auf das Abfahrtgleis zu kommen und den Nasen eine entsprechende Heimreise zu wünschen.

Letztlich bleibt zu sagen, dass trotz der kurzen Mobilisierungszeit und trotz des schlechten Wetters, es sehr erfreulich ist, dass es so viele Menschen auf die Straße geschafft haben und die Nazis wieder eine schlappe in Worms hinnehmen mussten.
Die Jahre zeigen uns eindeutig, wo dem rechten Spuk entschlossen und konsequent entgegen getreten wird, lässt er sich nicht nieder. Wo hingegen Jahrzehnte das faschistische Treiben ignoriert und toleriert wurde, wird heute gejammert über die braune Brut, welche man doch selbst zugelassen hat.

In diesem Sinne: Für eine bunte und alternative Lebensweise, gegen jeden braunen Terror, hier und überall !!!

Kein Fußbreit den Nazis!

Eure aaw

SAMSTAG 07.01.2012 NAZIKUNDEGEBUNG in WORMS AUFMISCHEN!

Aktuelles Update 4:

Das „Wormser Bündnis gegen Naziaufmärsche“ hat einen geänderten Treffpunkt für Worms bekanntgegeben:
Statt sich hinter dem Bahnhof womöglich abriegeln zu lassen, versammeln sich Antifaschist_innen stattdessen auf der stadtzugewandten Seite des Hauptbahnhofes: schräg gegenüber dem Hauptportal, direkt am Eingang zurWilhelm-Leuschner-Str.(Fußgängerzone „KW“).
Zudem wird dort bis 14:30 Uhr gewartet, so dass niemand zurückbleibt.

Es ist davon auszugehen, dass die Behörden den rechten Spuk auf den Ludwigsplatz beschränken. Am Obermarkt wäre ein Zusammentreffen mit Antifaschist_innen kaum zu vermeiden und auf dem Marktplatz befindet sich derzeit eine großflächige
Eislauffläche. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die Neonazis frühestens gegen 15 Uhr vom Hauptbahnhof über die Siegfried- und Von-Schoen-Str. zum Ludwigsplatz geleitet werden.

Die mutmaßliche Aufmarschroute würde dann am 118er-Kriegerdenkmal am Adenauerring vorbeiführen und am, 1990 zu Ehren des großherzoglich-hessischen Kriegsherrn Ludwig IV wiedererrichteten, Obelisken am Ludwigsplatz enden. Soviel pompöser Militarismus, wie ihn auch die Stadt Worms pflegt, lässt freilich die Herzen aller Nationalisten und Kriegsfans höher schlagen. Ein glaubwürdiger
Kampf gegen den (Neo)faschismus beinhaltet hingegen auch die Kritik an bürgerlichem Nationalismus und Militarismus.

quelle: KriKo

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06.01.2012 Update 3:
Gegenveranstaltungen:
Ludwigshafen: 11:30h am Berliner Platz (S-Bahnhof LU-Mitte)
Frankenthal: 13:30h am Speyerer Tor
Worms: 14:00h am Hbf-Westausgang (hinten, Parkhaus-Seite)

In Worms hat das „Wormser Bündnis gegen Naziaufmärsche“ einen alternativen Stadtrundgang geplant. Auf der Westseite des Hauptbahnhofs wird um 14 Uhr der einst an diesem Ort vollstreckten Deportationen der Wormser Juden gedacht. Danach führt der Rundgang mit Transpis auch zu den von der NPD angemeldeten Kundgebungsorten am Obermarkt, Ludwigsplatz und Marktplatz. Transpis und Redebeiträge sind hoch willkommen. Bleibt aufmerksam und flexibel!

06.01.2012 Update 2: Verwaltungsgericht erlaubt NPD-Kundgebung in Worms
Das zuständige Verwaltungsgericht in Mainz hat dem Widerspruch heute Nachmittag stattgegeben und entschied, dass die für den morgigen Samstag, 7.1. angemeldete NPD-Kundgebung von 15 bis 18 Uhr durchgeführt werden darf.
Die Stadt will durch Auflagen die Kundgebung auf den Ludwigsplatz beschränken und eine feste Route zum Ludwigsplatz vorgeben.

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06.01.2012 Update: Die NPD hat in Frankenthal, Ludwigshafen und Worms Kundgebungen angemeldet (Kreisverbände Vorderpfalz, Rhein-Neckar und Worms)

Alle drei Städte haben gegen die geplanten NPD-Veranstaltungen Verbotsverfügungen erlassen.

Am Freitagmorgen ging beim Verwaltungsgericht Neustadt ein Eilantrag gegen die Verfügung aus Frankenthal ein.

In Worms hat das „Bündnis gegen Naziaufmärsche“, in Frankenthal das „Bündnis gegen rechts“ Gegenveranstaltungen angekündigt.
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Am kommenden Samstag den 07.01.2012 hat die NPD in Worms auf dem Obermarkt, Marktplatz und Ludwigsplatz von 15.00 bis 18.00 Uhr Kundgebungen angemeldet, welche unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ stehen sollen.
Nachdem in Ludwigshafen und Frankenthal die Anmeldungen scheiterten -da andere Veranstaltungen „dummerweise“ ;) vorher angemeldet waren- kommt die braune Brut nach 2005 nun erneut nach Worms.

ZEIGT IHNEN AUCH DIESES MAL WAS WORMSER VON IHNEN HALTEN!!!

Kein Fußbreit den Nazis!

Wir empfehlen sich ab 13:00 Uhr in der Innenstadt breit zu machen!

mag eure aaw

NSU bei NPD-Marsch 1996 in Worms

Am 13.12.2011 bestätigt das rheinland-pfälzische Innenministerium, dass zwei Mitglieder der Zwickauer Nazizelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (Beate Zschäpe und Uwe Mundlos) so wie deren „mutmaßliche“ Unterstützer (Holger Gerlach und Ralf Wohlleben) am 17. August 1996 an der Seite des heutigen NPD-Chefs (Holger Apfel) am „Rudolf-Heß-Gedenkmarsch“ in Worms teilgenommen haben.

Wie mitlerweile bekannt ist, hat Ralf Wohlleben auch die Internetseite des „Aktionsbüros Rhein-Neckar“ gestaltet.
„Beim Aktionsbüro Rhein Neckar handelt es sich um einen lokalen Vernetzungsansatz rechtsextremer „Freier Kameradschaften“ aus der Rhein-Neckar Region. Das Aktionsbüro Rhein-Neckar (AB) gründete sich am 16.08.2003 nach dem Vorbild zahlreicher Aktionsbüros die von Mitte bis Ende der 90er gegründet wurden.“ (quelle ak antifa mannheim)

Die Information das Beate Zschäpe, Uwe Mundlos sowie Holger Gerlach und Ralf Wohlleben 1996 auf der Demo in Worms dabei waren und das hierzu gehörende Bildmaterial wurde von der Antifa geliefert und nicht wie in den Medien dargestellt, vom Verfassungsschutz bekannt gegeben.

Holger Apfel gehörte zu den Veranstaltern und war damals noch Chef der JN (Junge Nationaldemokraten). Bei der Veranstaltung zu Ehren des früheren „Stellvertreter des Führers“ und 1946 in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilten Kriegsverbrechers kamen rund 200 Rechtsextremisten aus ganz Deutschland zusammen. Die Polizei nahm damals mehr als 170 Personen in Gewahrsam.
Erst vor Kurzem behauptete Holger Apfel : Die Nazi- Terroristen hätten „keine Kontakte in die rechte Szene und schon gar nicht zur NPD gehabt“.


Mundlos und Zschäpe in Worms (quelle: Antifa)


Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben und Holger Apfel: Zschäpe und Wohlleben vorne links und Apfel hinten rechts, neben der Fahne. (quelle: apabiz e.V.)


Vorne weg: Holger Apfel 1996 bei der Kundgebung in Worms, damals war er Bundesvorsitzender der JN. (quelle: apabiz e.V.)


Die späteren Mitglieder der NSU: Zschäpe und Mundlos in der ersten Reihe. (quelle: apabiz e.V.)


Beate Zschäpe im August 1996 bei der Kundgebung in Worms – zu Ehren von Rudolf Heß. Bei dem Mann neben ihr handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Ralf Wohlleben, einen ehemaligen NPD-Funktionär, der im Verdacht steht, den „Nationalsozialistischen Untergrund“ unterstützt zu haben. (quelle: Antifa)


Uwe Mundlos wurde am Rande der Demonstration von der Polizei kontrolliert. Im Hintergrund zu sehen sind Fahnen der Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der NPD. (quelle: apabiz e.V.)

PGP-KEY

Wir möchten hier nochmals darauf hinweisen, dass sich vor geraumer Zeit unser PGP-Key geändert hat.
Wir bitten Euch den alten Key gegen unseren neuen -den ihr hier erhaltet könnt-, auszutauschen.

NAZISAUFMARSCH IN BRETZENHEIM/NAHE!

Kein Platz für Nazis!

Wie in vergangenen Jahren ist zu befürchten, dass Nazi-Organisationen am Totensonntag, 20. November 2011, am Mahnmal „Feld des Jammers“ in Bretzenheim eine sogenannte „Totenehrung“ veranstalten.
Wieder einmal wollen sie unter dem Vorwand des Totengedenkens die Schuld des Faschismus an Millionen Opfern relativieren oder gar umkehren, ihre verhetzenden und menschenverachtenden Parolen gegen Minderheiten verbreiten, das Recht des Stärkeren propagieren und der Ideologie des Nationalsozialismus huldigen.

Wir protestieren gegen rechtsextreme Aufmärsche in Bretzenheim. Wir treten ein für eine weltoffene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen und fordern:

Keine Nazi-Aufmärsche in Bretzenheim und auch nicht anderswo.

Wir rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dazu auf, gegen die Nazi-Auftritte mit zu protestieren. Insbesondere die Bevölkerung von Bretzenheim bitten wir, Position zu beziehen gegen die Aufmärsche der Rechtsextremen.

Sonntag, 20. November 2011, 15 Uhr
Ökumenisches Gebet für den Frieden und die Opfer der Kriege in der Welt am Mahnmal „Feld des Jammers“ Bretzenheim

Es rufen auf:
Pfr. Marcus Harke, Superintendent des Kirchenkreises An Nahe und Glan
Manfred Thesing, Vorsitzender des Katholikenrats im Bistum Trier
Wolfgang Kron, Vorsitzender des DGB Bezirk Rheinhessen-Nahe
Klothilde Hinz, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten
Siegfried Pick, Vorsitzender des Netzwerk am Turm Bad Kreuznach
Pfr. Dietrich Humrich und Dr. Frank Rippel, Vorstand kreuznacher diakonie
Dirk Weber, Vorsitzender des Kreisjugendrings Bad Kreuznach

V.i.S.d.P: Siegfried Pick, Netzwerk am Turm Bad Kreuznach www.netzwerk-am-turm.de

DEMO! Weg mit dem Abschiebeknast Ingelheim!

Anreise zur Demo am Samstag 3. September 2011
Wir bitten euch, frühzeitig anzureisen, da es bereits am Bahnhofsvorplatz interessante Redebeiträge geben wird. Die Demo beginnt um 14:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.

Anreise mit der Bahn
von Bingen ab 12:55 Uhr von Gleis 201, Ankunft in Ingelheim um 13:07 Uhr

von Darmstadt ab 12:40 Uhr von Gleis 9, Ankunft in Mainz 13:12 Uhr, ab 13:24 Uhr von Gleis 5b, Ankunft in Ingelheim 13:38 Uhr

von Frankfurt ab 12:25 Uhr von Gleis 20, Ankunft in Ingelheim 13:10 Uhr

von Gießen ab 11:22 Uhr von Gleise 4, Ankunft in Frankfurt 12:07 Uhr, ab 12:25 Uhr von Gleis 20, Ankunft in Ingelheim 13:10 Uhr

von Kaiserslautern ab 12:32 Uhr von Gleis 2, Ankunft in Bad Münster am Stein 13:24 Uhr, ab 13:28 Uhr
von Gleis 2, Ankunft in Ingelheim um 13:50 Uhr

von Koblenz ab 11:53 Uhr von Gleis 5 Nord, Ankunft in Ingelheim 13:07 Uhr

von Ludwigshafen ab 11:50 Uhr von Gleis 1, Ankunft in Mainz Hbf 13:06 Uhr, ab 13:24 Uhr von Gleis 5b, Ankunft in Ingelheim 13:38 Uhr

von Mainz ab 13:30 Uhr von Gleis 11, Ankunft in Ingelheim 13:47 Uhr

von Mannheim ab 11:44 Uhr von Gleis 1, Ankunft in Mainz 13:06 Uhr, ab 13:24 Uhr von Gleis 5b, Ankunft in Ingelheim 13:38 Uhr

von Marburg ab 11:35 Uhr von Gleis 4, Ankunft in Frankfurt 12:34 Uhr, ab 12:47 Uhr mit der S8 nach Mainz von Gleis 103, Ankunft in Mainz 13:25 Uhr, ab 13:30 Uhr von Gleis 11, Ankunft in Ingelheim 13:47 Uhr

von Rüsselsheim ab 13:11 Uhr von Gleis 1, Ankunft in Mainz 13:25 Uhr, ab 13:30 Uhr von Gleis 11, Ankunft in Ingelheim 13:47 Uhr

von Saarbrücken ab 11:49 Uhr von Gleis 1, Ankunft in Ingelheim 13:50 Uhr

von Trier ab 10:13 Uhr von Gleis 12 Nord, Ankunft in Koblenz 11:38 Uhr, ab 11:53 Uhr von Gleis 5 Nord, Ankunft in Ingelheim 13:07 Uhr

von Wiesbaden ab 12:38 Uhr von Gleis 4, Ankunft in Mainz 12:48 Uhr, ab 13:00 Uhr von Gleis 3 a, Ankunft in Ingelheim 13:10 Uhr

von Worms ab 12:24 Uhr von Gleis 5, Ankunft in Mainz 13:06 Uhr, ab 13:24 Uhr von Gleis 5b, Ankunft in Ingelheim 13:38 Uhr

Direkt vor den Mauern des Abschiebegefängnisses in der Konrad-Adenauer-Straße wird dann das Festival mit weiteren Redebeiträgen und Grußworten an die Gefangenen stattfinden.

Mehr Infos

Mehrjährige Haftstrafen für Betrieb von „Nazi-Radio“

Im Prozess um Volksverhetzung in einem Neonazi-Radiosender im Internet sind am 11. April 2011 vor dem Landgericht Koblenz die Urteile gesprochen worden: Neun der 18 Betreiber müssen mehrere Jahre in Haft, der Rest erhielt Bewährungsstrafen, berichtete der SWR.

Die höchste Freiheitsstrafe, die das Landgericht in diesem Fall verhängte, liegt bei drei Jahren und drei Monaten. Das Gericht folgte
meist den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die 20 bis 37 Jahre alten Angeklagten – einer von ihnen kommt aus Mayen – wurden unter anderem auch der Bildung einer kriminellen Vereinigung für schuldig befunden.

Die Männer hatten das „Widerstand-Radio“ bis November 2010 im Internet betrieben und selbst moderiert. Ihr Ziel war es laut Anklage, die nationalsozialistische Ideologie zu verbreiten, eine fremdenfeindliche wie auch antisemitische Hetzpropaganda zu betreiben und über das Medium Musik Nachwuchs für die rechte Szene zu rekrutieren.



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